Inhalt:
Man kann sich einfach nicht in Ruhe umbringen, wenn andere dabei zusehen. Und so kommt es, dass die vier Lebensmüden, die sich Silvester auf dem Dach eines Hochhauses begegnen, nicht springen, sondern sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen: die Hausfrau Maureen, der ehemals berühmte Talkmaster Martin, das ebenso aufmüpfige wie unverstandene Mädchen Jess und der glücklose Musiker JJ. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen…
Eigene Meinung:
Ehrlich gesagt hatte ich von Nick Hornby bisher noch nie etwas gehört. “A long way down” ist eines der Bücher, die mir Steffi zum Lesen mitgebracht hat. Auf der Rückseite las ich dann, dass Hornby die Romanvorlage zu “About a boy” geschrieben hat. Ich mochte den Film – obwohl er ein bisschen kitschig ist und Hugh Grant mitspielt
, aber er hat etwas menschliches und liebenswertes. Genau dieses Gefühl hatte ich auch beim Lesen von “A long way down” – alle diese vier Menschen sind unglücklich und haben den Eindruck in ihrem Leben versagt zu haben – aber trotzdem ist das Buch nicht deprimierend oder gar traurig. Eigentlich passen Martin, Maureen, JJ und Jess auch gar nicht zusammen – haben nicht einmal viel gemeinsam – und dennoch sind sie für einander richtig. Ich fand das Buch sehr rührend und habe auch öfter herzhaft gelacht über Jess komische Einfälle – einfach rundherum empfehlenswert.